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19. Januar 2017

Workshops von Frauen mit HIV für Frauen mit HIV gesichert – SHE-Programm für Frauen mit HIV in Deutschland geht mit einer Spende von Bristol-Myers Squibb in 2017 weiter

Die Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit (GSSG) führt das SHE-Programm 2017 in Deutschland fort. Möglich wird das durch eine zweckgebundenen Spende des pharmazeutischen Unter­nehmens Bristol-Myers Squibb. Beim deutschen SHE-Programm stärken sich Frauen mit HIV gegenseitig in so genannten Peer-to-peer-Workshops.

GSSG-Stifterin Harriet Langanke ist dankbar für die weitere Förderung: „Seit mehr als fünf Jahren arbeiten wir gemeinsam mit Bristol-Myers Squibb am SHE-Programm, im letzten Jahr haben wir die Organisation für die Workshops der Community übernommen. Dank der Spende können wir SHE nun selbständig mit den beteiligten Frauen weiterführen!“

„Mit dieser Spende möchten wir unser Engagement  für das Community-Programm von SHE auch in 2017 fortsetzen“, so Dr. Michael May, Country Medical Director Germany bei Bristol-Myers Squibb. Denn die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass die Workshops des SHE-Programms dazu beitragen können, Frauen in ihrem Leben mit HIV zu unterstützen.

Bundesweit stehen in 2017 dreizehn engagierte und qualifizierte SHE-Trainerinnen bereit, um Frauen mit HIV in informativen und inspirierenden Workshops zu erreichen. Ihr Ziel: Frauen mit HIV zu stärken, damit sie ihr Leben mit der HIV-Infektion so gut und so gesund wie möglich gestalten können.

Im Zentrum der Workshops stehen Austausch, Information und Vernetzung auf Augenhöhe. So können die Frauen bestehende Angebote leichter nutzen, ihr Leben als Patientinnen besser gestalten und die Hilfe zur Selbsthilfe umsetzen. Die Inhalte der Veranstaltungen sind so vielfältig wie die Frauen, die daran teilnehmen: es geht um Partnerschaft, Therapie-Treue oder auch Ernährungs­fragen.

„Wir bieten die Workshops stets als Gemeinschaftsprojekt an“, erläutert Stifterin Langanke. „SHE-Workshops können alle anbieten, die die Selbsthilfe von Frauen mit HIV unterstützen wollen. Ob Arztpraxen, Ambulanzen, Aidshilfen und andere Beratungsstellen – alle an SHE Interessierten können sich direkt an die GSSG wenden!“

SHE (Abkürzung für Strong, HIV-positive, Empowered Women) ist ein europaweites Programm für Frauen mit HIV, das 2012 in Deutschland startete. SHE nutzt den in der Selbsthilfe bewährten Peer-to-peer-Ansatz: Seit 2013 vermitteln Frauen mit HIV in bundesweit stattfindenden Workshops anderen Frauen mit HIV ihr Wissen und bieten Unterstützung an. Laut Robert-Koch-Institut leben in Deutschland etwa 15.000 Frauen mit HIV (Stand: Ende 2014). SHE wurde von Bristol-Myers Squibb in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten für das Leben mit HIV entwickelt.

Weiterführende Informationen: www.stiftung-gssg.de/themen-projekte/she

Kontakt:             Jane Ruthenberg, GSSG
Telefon:              0221 – 3 40 80 40
E-Mail:                jane.ruthenberg@stiftung-gssg.org

6. Januar 2017

Fragebogen „HIV und Reha“

Auf den Positiven Begegnungen 2016 in Hamburg wurde die Themenwerkstatt mit dem schönen Titel „Reha, wir kommen“ gewählt. Beim ersten Treffen ist der Wunsch entstanden herauszufinden, welche Erfahrungen HIV-positive Menschen in der Reha machen, welche Ziele sie sich stecken und wie diese in den einzelnen Rehabilitationseinrichtungen umgesetzt werden können.

Dazu haben die TeilnehmerInnen der Themenwerkstatt den ersten Entwurf eines Fragebogen entwickelt und bitten ganz herzlich, am Vortest teilzunehmen und so der Themenwerkstatt Veränderungsbedarfe mitzuteilen. Diese wird dann auf dieser Basis den modifizierten Fragebogen im Februar 2017 online stellen.

Also die große Bitte an die, die schon mal in Reha waren, füllt den Fragebogen aus und schickt ihn zurück an: Kerstin Mörsch (Deutsche-Aidshilfe)

Den Fragebogen gibt es hier zum Download

19. Juli 2016

Ergebnisse der 21. Welt-Aids-Konferenz kommen nach Köln: Fachleute berichten am 17. August und diskutieren mit Interessierten

Heute und in den nächsten Tagen treffen sich im südafrikanischen Durban rund 18.000  ExpertInnen auf der Internationalen Welt-Aids-Konferenz (IAC). Die Ergebnisse der Konfe­renz werden auch in Köln vorgestellt, diskutiert und ausgewertet: am 17. August 2016 erfahren Inte­ressierte mehr über die neuste Forschung zu HIV, moderne Prävention und die Bedeutung der Men­schen­rechte für die Infektionskrankheit.

Die Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit (GSSG) lädt dafür zwischen 12.30 Uhr und 17.00 Uhr ins Bür­gerhaus Kalk ein. Eingeladen zu der Veranstaltung sind alle Interessierten, Menschen mit HIV und AktivistInnen, deutsche MultiplikatorInnen sowie ÄrztInnen aus dem HIV-Bereich. Die Teilnahme ist kostenlos; um eine formlose Anmeldung unter info@stiftung-gssg.org wird gebeten.

Auf der IAC diskutieren ForscherInnen, ÄrztInnen und PolitikerInnen zusammen mit AktivistInnen und Menschen mit HIV über die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse in der HIV-Therapie und Möglichkeiten der Prävention. Doch wegen der großen Entfernung und den damit ver­bundenen Kosten werden viele deutsche MultiplikatorInnen sowie ÄrztInnen aus dem HIV-Bereich nicht selbst zur Konferenz in Südafrika  reisen können. Ähnlich geht es vielen Menschen mit HIV und Aktivis­tIn­nen. Aus diesem Grund veranstaltet die GSSG die Mini-Konferenz, auch Hub genannt, bereits zum dritten Mal.

ExpertInnen, die auf der Konferenz waren, werden in Köln ausführlich über ihre Erfahrungen be­richten. Original-Mitschnitte der Konferenz und Fachgespräche sollen wichtige Impulse geben. Aus­tausch und Diskussion mit dem Publikum helfen, wichtige Ergebnisse der Konferenz einzuordnen und für die eigene Arbeit zu nutzen.

Weitere Informationen gibt es hier.

18. Februar 2016

Positive Begegnungen 2016

Von Donnerstag, den 25. bis Sonntag, den 28. August 2016 finden in Hamburg die 19. Positiven Begegnungen statt. Unter dem Motto „Sei ein Teil der Lösung!“ werden rund 400 Menschen mit ganz verschiedenen Perspektiven über die Herausforderungen des Lebens mit HIV diskutieren. Das Ziel: Gemeinsam etwas bewegen. Schwerpunktthemen sind unter anderem diskriminierungsfreie Versorgung im Gesundheitswesen, Schutz durch Therapie, PrEP und Co., Bilder von HIV und viele mehr.

Mehr Informationen hier.

17. Februar 2016

Bundeskonferenz Frauengesundheit „Im Fokus: Psychische Gesundheit von Frauen“

Am Dienstag, den 19. April 2016 findet in Köln die 2. Frauengesundheitskonferenz der  Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Bundesministeriums für  Gesundheit statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die psychische Gesundheit von Frauen in der Lebens­lauf­perspektive. Durch Vorträge, Fischbowl-Diskussionen und fachlichen Austausch wird ergründet, wo Ressourcen und Verbesserungs­poten­ziale liegen können. Posterpräsentationen von erfolg­reichen Praxis­projekten der Gesundheitsförderung sollen zur Weiter­ent­wicklung frauen­ge­rechter Angebote anregen.

Eine Anmeldung ist noch bis zum 12. April 2016 möglich. Mehr Informationen zur Konferenz und das Programm gibt es hier.

6. Februar 2016

Aufklärungsfilm „Nein zur Genitalverstümmelung“

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Genitalverstümmelung am 6. Februar stellt die Stadt Wien einen Informationsfilm in sechs Sprachen online. Unter dem Titel „Nein zur Genitalbeschneidung“ haben das Wiener Programm für Frauengesundheit, die MA 57 – Frauenbüro und das Frauengesundheitszentrum FEM Süd einen kurzen Film produziert. Er wendet sich an MultiplikatorInnen und Angehörige von Communities aus FGM-betroffenen Ländern und steht in den Sprachen Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Nordsomalisch und Südsomalisch zur Verfügung.

Eine Gynäkologin erklärt in dem Kurzfilm die gesundheitlichen Folgen für betroffene Frauen. Zwei Väter afrikanischer Herkunft erklären, dass sie ihre Töchter vor FGM bewahren möchten. Ebenso kommen islamische und christliche ReligionsvertreterInnen zu Wort, die diese Praktik als nicht mit ihrer Religion vereinbar ablehnen.

Zum Film geht es hier.

26. Januar 2016

9. April 2016: Workshop „Magnetic Couples“

Am Samstag, den 9. April 2016 veranstaltet die Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit (GSSG) in Köln den Workshop „Magnetic Couples: Die Paar-Probleme mit HIV. Wie diskordante Partnerschaften gelingen“. Die Veranstaltung richtet sich an heterosexuelle Frauen und Männer, die in Beziehungen leben, in denen einer der Partner HIV-positiv ist. Der Workshop soll Gelegenheit geben, den Umgang in der eigenen Partnerschaft mit den verschiedenen Themenbereichen zu reflektieren. Im Mittelpunkt steht dabei einerseits die Vermittlung von Fakten als Handlungsbasis, andererseits der Austausch mit Menschen in ähnlicher Situation. Leiterin ist Harriet Langanke, Referentin Ute Herrmann.

Eine Anmeldung ist bis zum 4. April 2016 möglich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Zum Flyer geht es hier.

15. Dezember 2015

Stigma – Zurück an Absender

Themenwerkstätten sind ein Angebot der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. für Menschen mit HIV, die gemeinsam an gleichen Themen arbeiten, Ziele definieren, aktiv ihre eigenen Interessen vertreten und gesellschaftliche Veränderungen anstoßen wollen. Die Schwerpunkte, zu denen gearbeitet werden soll, werden jeweils auf der großen Selbsthilfekonferenz „Positive Begegnungen“ festgelegt, die alle zwei Jahre stattfindet.

Zuletzt wurde 2014 in Kassel u.a. die Themenwerkstatt „Politische Aktionen zur Überwindung von Stigmatsierung“  ins Leben gerufen. In dieser wurden zwei Texte erarbeitet vor dem Hintergrund, dass wir es leid sind, Opfer zu sein und Solidarität einzufordern. Also: Raus aus der Opferrolle, wir haben da „Stigma zu verschenken“!
Diese Texte sollen eine breite Verbreitung finden und stehen zur freien Verfügung. Schön wäre, wenn erwähnt würde, wo sie entstanden sind! Der eine kann eine Vorlage für eine Rede sein, der andere eine Vorlage für einen Pressebericht.

Den Pressetext „Zurück an Absender“ gibt es als Download hier

Den Redetext „Zurück an Absender“ gibt es als Download hier

1. Dezember 2015

HIV-Prävention für Sie und Ihn – Neuer Lifeboat-Spot beantwortet Fragen zur PrEP

Ob auf internationalen Konferenzen oder in der deutschen HIV-Community: Überall wird über die PrEP, also die Prä-Expositionsprophylaxe diskutiert. Nun beantwortet der neue Lifeboatfilm in rund vier Minuten die wichtigsten Fragen zu dieser Präventionsmethode – sachlich und für Laien verständlich. Der Spot erklärt die wichtigsten Fakten zu Wirkweise, Nebenwirkungen, Resistenzen und Verfügbarkeit. Animationen veranschaulichen die wissenschaftlichen und medizinischen Zusammenhänge.

Einen Wermutstropfen kann der Film nicht verschweigen: die PrEP ist bisher nur in den USA zur Prävention von HIV zugelassen. „Für Deutschland sind wir mit dem Spot unserer Zeit etwas voraus. Aber darum geht es bei Lifeboat. Um Aufklärung und darum die Dinge zu ändern – besonders für Frauen mit HIV. Wir brauchen gute Rahmenbedingungen, wenn die PrEP nach Deutschland kommt“, fordert Harriet Langanke, die den Film redaktionell betreut hat.

Zum Film „HIV-Prävention für Sie und Ihn – Fragen und Antworten zur PrEP“ geht es hier.

Zur Pressemitteilung geht es hier.

Mehr Informationen zu „Lifeboat Deutschland“ gibt es hier.

10. November 2015

Grundsatzpapier zur Sexualpädagogik veröffentlicht

Die Arbeitsgemeinschaft (AG) Aids-Prävention Nordrhein-Westfalen (NRW) hat das Grundsatzpapier „Sexualpädagogik als Grundlage einer zukunftsorientierten HIV-Prävention in Nordrhein-Westfalen“ veröffentlicht. Das Papier beschreibt Aspekte und Rahmenbedingungen für die sexualpädagogische Präventionsarbeit sowie rechtliche und fachliche Grundlagen. Es soll als Orientierungshilfe und Arbeitsgrundlage dienen.

Mehr Informationen gibt es hier

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