Unsere Arbeit

Unsere Arbeit

Das Netzwerk trägt Informationen zu Frauen und HIV zusammen und gibt sie an Interessierte weiter. Wir unterstützen frauenspezifische Ansätze bei der Prävention, Beratung, Selbsthilfe und treiben die medizinische sowie psychosoziale Versorgung von Frauen voran. Mit unserer Lobbyarbeit vertreten wir die Interessen von Frauen mit HIV auch in politischen Bereichen.

Die DHIVA ist ein Fachmagazin für Frauen zu Sexualität und Gesundheit. Entstanden ist das Fachmagazin aus dem Newsletter des Netzwerkes. Bereits die erste Ausgabe im März 1994 legte die Marschrichtung fest „Parteiisch! Engagiert! Infiziert!“

Inzwischen ist die DHIVA eine wahre Erfolgsgeschichte. Bis 1998 entstanden 17 DHIVAS und zwei Sonderausgaben unter der Regie der rheinischen Aids-Aktivistin Annette Kayser. Im Jahr 2002 hat Harriet Langanke die Chefredaktion übernommen. Als Verlag fungiert seit 2012 die Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit (GSSG). So sind bis Mitte 2014 mehr als 60 DHIVA-Ausgaben entstanden. Die Redaktion besteht ausschließlich aus ehrenamtlich Engagierten. Texte, Bilder, Geschichten und Gedichte, praktische Tipps und Erfahrungsberichte: Wer immer etwas Frauenspezifisches zum Thema HIV und sexuelle Gesundheit beizusteuern hat, kann den Weg in Deutschlands einzigartiges Fachmagazin finden.

Doch nicht nur die Redaktion und der Verlag haben sich verändert – auch die Optik der DHIVA. Aus der schwarz-weißen Kopiervorlage in den Anfängen ist ein hochkarätiges Magazin geworden. Was gleich geblieben ist, sind die vielen ehrenamtlichen AutorInnen und FotografInnen. In der DHIVA erzählen sie ihre Geschichten aus ihrem Leben mit HIV. Sie berichten über Diagnosen, Therapien, ihre Wünsche und Familien. Artikel über Konferenzen, wissenschaftliche Erkenntnisse und Projekte zur Unterstützung von Frauen mit HIV sind ein fester Bestandteil jeder Ausgabe. Gesundheitstipps und Buchbesprechungen runden die DHIVA ab.

Alle Informationen zum Bestellen der DHIVA gibt es hier.

 

  • Arbeitsgruppen

Innerhalb des Netzwerks finden sich Frauen immer wieder zu Arbeitsgruppen (AGs) zu unterschiedlichen Themen zusammen. Zu den Arbeitsgebieten gehören die Zusammenarbeit mit internationalen Netzwerken, die Webseite des Netzwerks, die Zusammenarbeit mit der Deutschen Aids-Hilfe oder mit dem Projekt Lifeboat.

AGs finden sich immer dann zusammen, wenn Netzwerkfrauen ein Thema für besonders wichtig halten. Auf Netzwerktreffen haben die Netzwerkerinnen Gelegenheit, sich zu treffen und ihre Arbeitsergebnisse zu präsentieren. AGs sind stets offen für alle Interessierte. Das Netzwerk leitet gern Aufrufe für neue AGs weiter. Wie lange eine AG arbeitet, bleibt den Beteiligten überlassen. Wichtig ist nur, dass jede AG eine verantwortliche Ansprechpartnerin hat, die dem Netzwerk bekannt ist.

Momentan aktive AGs

  • AG Diskordante Paare: Ute Herrmann
    Die AG bereitet einen Beitrag für die 16. Münchner Aids- und Hepatitistage im März 2016 vor.
  • AG Facebook: Sabine Weinmann
  • AG Frauencheck: Franziska Borkel
    Mit dem Wissen und den Erfahrungen der im Netzwerk engagierten Frauen stellt die AG Frauencheck einen Kriterienkatalog auf, der es Beratungsstellen ermöglicht, einzuschätzen, wie gut ihre Arbeit die Situation von Frauen berücksichtigt. Ein Prüfsiegel soll zum einen Beratungsstellen in ihrem Engagement für Frauen mit HIV/AIDS bestärken und auszeichnen. Zum anderen soll es Anregungen für Verbesserungen und Weiterentwicklung bieten.
  • AG Geschäftsordnung: Gaby Wirz
  • AG Homepage: Christin Seifert
  • AG Kongress: Ute Herrmann
    Die AG organisiert die Präsenz des Netzwerks bei nationalen und internationalen Kongressen. Das Netzwerk gestaltet Stände, Workshops, Vorträge, Poster und andere Beiträge. Die Themen werden in separaten Arbeitsgruppen vorbereitet.
  • AG Kriminalisierung: Ute Herrmann
    Die AG bereitet einen Beitrag für die Women`s Networking Zone der 21st International Aids Conference in Durban im Juli 2016 vor.
  • AG Lifeboat: Harriet Langanke
    Die AG Lifeboat begleitet den deutschen Ableger des internationalen Projekts Lifeboat – A Guide to positive Motherhood. Mitmachen können alle, die sich für Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und Familienleben mit HIV einsetzen wollen. Mehr zum Projekt unter www.stiftung-gssg.de/themen-projekte/lifeboat
  • AG Newsletter: Harriet Langanke
    Die AG Newsletter unterstützt die AG Kommunikationsstrukturen. Hier geht es darum, dem Infofluss und den Diskussionen im Netzwerk geeignete Plattformen und Kanäle anzubieten. Bisher kommuniziert das Netzwerk über die regionalen Knotenfrauen und die thematischen Arbeitsgruppen, vor allem per E-Mail. Aber es gibt auch einen E-Mail-Dienst (oder Listserve bei Yahoo), eine Newsgruppe im DAH-Intranet und natürlich die DHIVA, in der das Netzwerk einen festen Platz hat. Mehr zum Projekt unter www.dhiva.de

Inaktive AGs